Schoden

Zentral und doch mitten im Grünen lebt, wer in Schoden sein Zuhause gefunden hat. Die mehr als 730-Einwohner-Gemeinde liegt unmittelbar an der Saar und ist gerade einmal fünf Kilometer von Saarburg entfernt. Eingesäumt von Wald, Wiesen und Weinbergen „fallen“ die Schodener vor ihren Haustüren unweigerlich in die Natur. Von der Höhe weit oberhalb des Bismarckturms aus genießen Einwohner wie Besucher einen weiten Blick bis Frankreich, Luxemburg und bis nach Trier.

Schoden, das 2016 sein 1200. Bestehen feiert, ist eine typische Wohngemeinde. Zahlreiche Familien haben in den vergangenen Jahren in den Neubaugebieten ihre Häuser gebaut. Durch die Umgehungsstraße, an der der Ort liegt, herrscht in Schoden vergleichsweise wenig Autoverkehr. Zudem gilt im gesamten Dorf seit Jahren Tempo 30. Mit einem Haltepunkt ausgestattet, nutzen viele Schodener für ihren täglichen Weg zur Schule oder Arbeit die vor der Tür gelegene Bahn.

Während Schoden früher seinen Schwerpunkt im Weinbau, Ackerbau und in der Viehzucht hatte und in den Wäldern die Lohe für die Gerbereien geschält wurde, ist davon heute nicht mehr viel übrig geblieben. Ein Haupterwerbswinzer ist noch tätig. Zwei Gastronomiebetriebe – der eine auch mit Fremdenzimmern -, ein Kfz-Betrieb, ein Metallbauer und ein Möbelschreiner sind im Ort ansässig. Lebensmittelhändler, ein Obstlieferant und Bäcker fahren Schoden regelmäßig an. Dank der Gaststätte und einiger privater Unterkünfte entwickelt sich Schoden zunehmend auch als Ziel für Touristen.

Mit seiner direkt an der Saar gelegenen Freizeitanlage, allgemein "Multi Kulti“ genannt, ist Schoden über die Region hinaus bekannt. Aus unterschiedlichen Ecken und quer durch alle Altersgruppen reisen Freizeitsportler an, um sich auf der 1997 eröffneten Anlage bei Minigolf, Beachvolleyball oder mit einem dort leihbaren Kanu oder Kajak zu vergnügen.

Bekannt ist Schoden zudem für sein aktives Vereinsleben und die Traditionen, die die zahlreichen Vereine nach wie vor hochhalten. Ob beispielsweise Fastnachtsumzug oder Sommerkirmes mit Fischerfest – die Schodener feiern gerne und ziehen dabei stets Feierfreudige aus den umliegenden Dörfern an. Während der Kirmes wird nach alter Sitte der Kirmes-Klos, eine Strohpuppe, von ledigen, in Schoden geborenen männlichen Jugendlichen durch den Ort getragen.

Ortsbürgermeister Andreas Pauly, selbst vor einigen Jahren nach Schoden gezogen, lobt und schätzt an seiner Wahl-Heimat vor allem „die gute Gemeinschaft, die funktionierende Struktur und das Miteinander“. Und er freut sich, vielleicht 2016 einigen Bauwilligen Grundstücke in einem kleinen neuen Baugebiet am Ortsrand anbieten zu können. 

Zur Internetseite der Ortsgemeinde: www.schoden.de