Serrig

Eingerahmt von Wald, Wiesen und Weinbergen und durchquert vom Serriger Bach steht Serrig für „Leben in, mit und von der Natur“. 900 Hektar Wald – so viel wie nirgends sonst in der Verbandsgemeinde (VG) - stehen auf Serriger Gemarkung. Da der Wald zu 90 Prozent in Besitz der Ortsgemeinde ist, profitiert diese von einer verlässlichen Einnahmenquelle durch Forst und Jagd.

In einem Talkessel mit nach Osten hin steil ansteigenden Seitentälern liegt der wein- und landwirtschaftlich strukturierte Ort. Er zählt fünf Haupterwerbswinzer, darunter so renommierte Weingüter wie Schloss Saarstein, Eric le Moguen (ehemalige Staatsweindomäne) oder Dr. Siemens, drei Haupt- und drei Nebenerwerbslandwirte. Die hoch über dem Ort gelegene ehemalige Sektkellerei Schloss Saarfels in ihrer mittelalterlich anmutenden Architektur prägt das Erscheinungsbild ebenso wie das ebenfalls auf der Höhe gebaute Schloss Saarstein, die ehemalige Weinbaudomäne oder die Pfarrkirche St. Martin im Ortskern.

Serrig ist nicht allein bezogen auf die Einwohnerzahl (knapp 1670) groß. 2001 und 2009 entstandene Neubaugebiete haben begehrten Wohnraum geschaffen. Im gesamten Ort fällt das harmonische Nebeneinander von älteren und traditionsreichen, häufig liebevoll sanierten Häusern und moderner Architektur auf.

Mit Bahnhof, Kindergarten, Grundschule, Bäckerei, Metzgerei, Blumenladen, Friseur, Autohaus und einigen Handwerksbetrieben verfügt Serrig über eine sehr gute Infrastruktur. Zwei Gastwirtschaften erfreuen sich regen Zuspruchs, Touristen finden in privaten Fremdenzimmern eine Bleibe. Fest zu Serrig gehört das Hofgut der Lebenshilfe. 170 Menschen mit Behinderungen arbeiten dort – vorrangig in der Landwirtschaft mit entsprechendem Hofladen. Dort decken sich die Serriger und Kunden aus der Region mit frischen Produkten ein. Die langjährigen Hofgut-Mitarbeiter sind im Ort bekannt, zwischen ihnen und den Dorfbewohnern herrscht ein selbstverständliches Miteinander. Zum jährlichen Hofgutfest an Muttertag „platzt“ das Hofgut vor Besuchern regelrecht „aus allen Nähten“. In den Kappensitzungen der Serriger Karnevalsgesellschaft (SKG) gehen die Hofgut-Mitarbeiter mit einer eigenen Truppe „in die Bütt“.

Neben der SKG prägen eine ganze Reihe weiterer Zusammenschlüsse wie beispielsweise Musikverein, Sportverein, Boulesfreunde, Frauengemeinschaft,  Verein für Freizeitgestaltung, Freiwillige Feuerwehr mit Spielmannszug oder Festgemeinschaft das Gemeinschaftsleben. Letztere richtet seit vielen Jahren das jährliche Weinfest aus. „Man kann in Serrig viel unternehmen und ist sofort in der Natur“, begeistert sich Ortsbürgermeister Dr. Egbert Adam. „Die Kombination aus flach und steil, ländlich und urban, gut angebunden und trotzdem zurückgezogen, der Mix aus alter und neuer Architektur macht für mich den Reiz von Serrig aus.“

Zur Internetseite der Ortsgemeinde: www.serrigerland.de