Taben-Rodt

In einer Talmulde oberhalb der Saar, ringsherum eingerahmt von Wald und nur wenige Kilometer von der saarländischen Grenze entfernt, liegt die Ortsgemeinde Taben-Rodt. Knapp 780 Menschen leben aktuell im ineinander übergehenden Taben und Rodt und dem tiefer gelegenen Ortsteil Hamm. 

Geprägt ist das Bild der Ortsgemeinde durch die mitten im Ortskern gelegene Propstey St. Josef. Sie hat ihren Ursprung im Jahr 769, war bis zur Säkularisierung ein Kloster und ein Ableger von St. Maximin in Trier. Bis März 2015 lebten und arbeiteten dort nach wechselvoller Geschichte 84 Jahre lang Karmelitinnen. Nach wie vor ist auf dem Areal die Kindertagesstätte für die Kinder aus Taben-Rodt und den umliegenden Ortschaften angesiedelt sowie eine private Grund- und Hauptschule und ein Jugendhilfezentrum mit sieben Wohngruppen. 

Die dazugehörige Kirche ist Pfarrkirche der Gemeinde und bildet ebenfalls einen zentralen Punkt für das gemeinschaftliche Leben im Ort. Von hier aus startet beispielsweise die traditionelle Prozession zu Ehren des Heiligen Quiriacus am alljährlichen Kirmestag, am vierten Sonntag nach Ostern. Dabei wird der Schrein mit den Gebeinen des Heiligen durch den Ort zur - auf einer Anhöhe gelegenen - Michaelskapelle getragen.

Den Gang zur Michaelskapelle wird jeder Einwohner den Besuchern Taben-Rodts empfehlen. Von hier lässt sich ein weiter Blick über die Saar hinweg sowie auf den  ebenfalls zum Ort gehörenden Steinbruch der Hartsteinwerke Düro werfen und in den Wanderweg „Kaiserweg“ starten, der durch das Naturschutzgebiet „Tabener Urwald“ führt.

Die Natur mit ihren vielfältigen Wander- und Ausflugsmöglichkeiten und die Ruhe, die Taben-Rodt und den Ortsteil Hamm charakterisieren, in Verbindung mit vergleichsweise günstigen Baulandpreisen und einer starken Dorfgemeinschaft nennen die Tabener als stärkste Argumente für ihre Heimat. Hier, wo noch fast jeder jeden kenne, sei das Zusammengehörigkeitsgefühl groß.

13 Vereine leisten dazu ihren Beitrag. Eine gut besuchte Gastwirtschaft als Treffpunkt der Generationen sowie eine Straußwirtschaft sind ebenfalls für die Taben-Rodter nicht wegzudenken. Mit den zwei bestehenden Neubaugebieten sei die Bauland-Nachfrage zurzeit gedeckt, habe sich der Ort angemessen entwickelt, ist aus dem Ortsgemeinderat zu hören. Und ebenso, dass es unproblematisch sei, dass es im Ort heute kein Geschäft mehr gibt und die Kinder zur Grundschule ins benachbarte Freudenburg gehen „Dafür haben wir hier eine Naturverbundenheit und eine Ruhe, die ein echtes Geschenk sind“, so ein Tabener.

Zur Internetseite der Ortsgemeinde: www.taben-rodt.de